der neue Prozessor von Apple – M1

Apple M1 Chip Analyse
Marc Borkowski
Datum
18.11.2020

Apple verbaut jetzt ARM Chips in ihren neuen MacBooks und vielleicht reicht es für eine neue Revolution. Als das erste IPhone raus kam, war Apple inovativ und hat neue Maßstäbe in Sachen Benutzerfreundlichkeit gelegt. Jetzt will Apple die innovation im Bereich Technik hinlegen und meiner Meinung nach wird es ein voller Erfolg. Warum? Erkläre ich in diesem Artikel – viel Spaß beim lesen.

Der Prozessor M1

Apple neuer M1 Chip - ARM - SOC

Der neue Chip von Apple nennt sich M1 und ist ein ARM. ARM ist eine Prozessor-Architektur und wird in 99% aller Smartphones verbaut (Stuchwort: Snapdragon). Es gibt auch schon Miniplatinen, die ein ARM in kombination mit Linux verwenden und die gehen weg wie warme Brötchen. Naja vielleicht nicht ganz, aber deren Nische (Stichwort: Raspberry Pi). Das besondere an den ARM Prozessoren ist, das diese sogenannte System on a Chip (SOC) sind, das bedeutet: der Arbeitsspeicher, die Grafikkarte und der Prozessor sind in einem Bauteil vereint.

Vorteile

Apple m1 chip Watt/Leistung

Durch die Vereinigung spart man Platz und Strom. Durch den geringen Stromverbrauch, wird auch weniger Hitze erzeugt und darum brauch man theoretisch kein Lüfter mehr (es reicht eine passive Kühlung). Mehr Geschwindigkeit, weil alle Bauteile in einem Vereint sind und dadurch die Wege kürzer sind. Des weiteren kann das Caching optimaler eingesetzt werden. Mit den neuen Chips kann man auch IOS Apps auf den MacBooks laufen lassen, weil wie schon erwähnt, Smartphones schon ARM verwenden.

Nachteile

Der Arbeitsspeicher ist auf 16 GB begrenzt und die USB 4 Anschlüsse sind auf 2 begrenzt. Des weiteren kann nicht jede Software auf dem M1 ausgeführt werden, weil unterschiedliche Prozessoren, unterschiedliche Sprachen sprechen. Vergleichbar ist z.B. Intel und AMD, die Chips sprechen beide x86 aber einem unterschiedlichen Dialekt, der kann aber leicht überwunden werden. Da aber x86 und ARM vergleichbar mit Deutsch und Chinesisch ist, muss ein wenig tiefer in die Trickkiste gegriffen werden. Dafür hat Apple ein Emulationssoftware entwickelt, Rosetta 2, das aber noch nicht veröffentlicht wurde.

die neue Meßeinheit

Apple bewirbt die neuen Geräte nicht mehr über Taktrate sondern Leistung pro Watt (TDP). Das bedeutet, es wird die Effizents angegeben. Wieviel Strom benötige ich damit das System läuft. In Zukunft werden die Geräteeigenschaften abstrakter und minimalistischer. Es wird nurnoch angegebn wieviele Kerne der Prozessor hat und wieviel Arbeitsspeicher.

Fazit

Ich bin kein großer Apple Fan, aber hier kommt was großes auf uns zu. Aktuell würde ich nicht empfehlen die Geräte zu kaufen, weil diese noch nicht ausgereift sind. Wenn du ein early Adopter bist, hol dir die neue Generation von Computer.

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