Netkolumne – ownDay Fortbildung mal anders

Make this day great
Marc Borkowski
Datum
30.09.2019

Ich habe letztens im Bett gelegen und konnte nicht einschlafen, da habe ich über Fortbildung in IT-Firmen nachgedacht. Das Thema war aktuell, in der Firma, bei der ich arbeite, im Flurfunk zu hören. Da dachte ich mir teuer Frontalunterricht bei dem man nach wenigen Stunden wieder die hälfte vergessen hat ist so ziemlich aus dem letzten Jahrhundert. Deswegen habe ich mir was Neues überlegt, ein „ownDay“ in der Firma.

Ist Analyse

Zuerst muss ein Interview mit jedem Mitarbeiter gemacht werden. Das Ziel des Interviews ist das aufzeigen von Wissenslücken. Durch die Code Reviews in unserer Firma ist mir aufgefallen das die Unit Tests in meinen React Projekten nur mangelhaft umgesetzt sind.

Projekt planen

Jetzt habe ich die Aufgabe mir ein Projekt auszudenken das ich gerne privat umsetzen möchte. Ich hatte mal die Idee unser Timetracking zu modernisieren.

Teams bilden

Jetzt kommt die Kunst ins Spiel, vielleicht sollte dafür ein externer Moderator in die Firma geholt werden. Nämlich die Projekt-Ideen mit den Skills verknüpfen. In meinem Fall würde ich gerne mit einem Backend-Entwickler in ein Team, weil in unserer Firma die Backend Leute alles akribisch testen. Des weiteren hätte ich gerne ein vom Marketing im Team, weil mich das privat für mein Blog interessiert. Jetzt muss ich meine Projekt-Idee pitchen und meine Mitglieder überzeigen mit mir in ein Team zu kommen. Dabei müssen Kompromisse eingegangen werden. Ich könnte vielleicht nicht meine Projekt-Idee umsetzen aber dafür könnte ich mit jemanden aus dem Marketing in ein Team.

der ownDay

Jetzt kann das Team entscheiden wann sie sich den Freien Tag im Monat nehmen um an ihrem Projekt zu arbeiten.

Dokumentation

Die Projekte müssen Dokumentiert werden, es muss jetzt nicht ein Wiki mit endlosen Texten zugespammt werden sondern nach 3 Monaten Arbeit muss eine Präsentation mit einer Kampagne, App oder oder oder präsentiert werden.

Besitz des Projektes

Die Firma sollte Anteile am Projekt besitzen, z.B. Die 3 Mitarbeiter teilen sich 60% und die Firma bekommt 40%. Das bringt Motivation sich in der Freizeit auch mit dem Projekt sich zu beschäftigen.

Optimierung – der Spezialist

Die Firma kann für ein Tag oder zwei Tage ein Spezialisten buchen der die einzelnen Teams unterstützt und dabei Fachwissen mit die Projekte streut.

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