Öffentlichkeitsarbeit für Vereine

Datum
02.09.2021

Ich bin jetzt seit einem Monat im HackSpace Rostock und habe festgestellt, dass kaum Öffentlichkeitsarbeit betrieben wird. Wir arbeiten an tollen Projekten, die man auch zeigen sollte, damit man sich einen Ruf aufbaut, aber was hat man von Ruf? Strategie und Ziele in diesem Artikel.

Motivation

Warum sollten wir Öffentlichkeitsarbeit betreiben? Zum einen kann man dadurch neue Mitglieder gewinnen, aber das sehe ich beim HackSpace Rostock nicht mal als primären Grund, da unsere Räume begrenzt sind bei unseren Treffen schon ein wenig voll ist.
Also was könnte ein weiterer Vorteil sein? Man könnte Aufträge bekommen, z.B. entwickeln wir die Zeit-Messtechnik für das Warnowschwimmen, solche Aufträge bzw. Kooperationen würden mit einer besseren Darstellung öfter reinkommen. Des weiteren wird man auch für die Politik interessant, sprich wir werden als Verein angefragt, ob wir nicht mal ein Kommentar zu einem digitalen Thema verfassen könnten.

Plan

Bei uns im Verein muss erst mal ein Fundament geschaffen werden, wir haben zwar eine stark ausgeprägt Infrastruktur mit vielen Services, aber diese sind nur intern Verfügbar. Was wir nicht haben ist eine Website, sprich das Minimum an Öffentlichkeitsarbeit haben wir nicht.

1. Website

Wir haben sogar eine halb fertige Seite schon auf unseren Server liegen, aber es müssten die restlichen 20% gemacht werden. Eine schnell und einfach umzusetzende Aufgabe, die uns ein großen Schritt weiter bringt. Am Anfang reicht sogar eine schöne Website-Visitenkarte, eine Kurze Beschreibung, Logo, Adresse und Kontoverbindung für Spenden.

2. Social Media

Im nächsten Schritt müsste man Social Media bespielen, einfach nur ein, zwei Bilder pro Woche bei Instagram posten oder bei Twitter News teilen (Wir schicken in der Woche 2-3 News-Artikel im Chat und bräuchten diese einfach nur bei Twitter posten, fertig).

3. eine Geschichte erzählen

Wieder zurück zur Website, zusätzlich zu der Visitenkarte eine kleine Geschichte erzählen, ein Prestige Projekt auf der Seite mit Bildern vorstellen, in unserem Beispiel wäre es wieder das Warnowschwimmen.

4. Interessierte einladen

Danach sollten wir ein Workshop anbieten, bei uns würden so 5 Leute als Gast Platz finden. Sprich ein Workshop für 5 Leute anbieten, wie man z.B. ein Arduino programmiert oder ein Ikea Feinstaubsensor auseinander baut und mit einem ESP ausließt. Als Bonus vielleicht noch ein kleiner 3D druck. Dafür verlangt man ein kleinen Beitrag, dafür kann man dann den gehackten Feinstaubsensor mitnehmen.

5. regelmäßige Geschichten

Der letzte Schritt wäre ein Blog-System, in dem man Projekte dokumentiert und eine Mischform von Tutorial und Geschichte verfasst. Dies kann natürlich auch in Videoform und auf Youtube laufen, dafür muss nicht unbedingt ein Webblog geschaffen werden.

marc borkowski
Autor: Marc Borkowski

Ich bin in Berlin geboren und habe mich in eine ruhigere Stadt verkrümelt, Rostock. Ich habe mehrere Jahre Erfahrung im Bereich Frontend und bilde mich aktuell im grafischen Bereich weiter. Meine Zukunft sehe ich beim gestalterischen Web.

Kontakt

E-Mail: moin@boolie.org | Über mich Seite

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