Warum du dich als Angestellte:r in Start-Up Szene einbringen solltest

Datum
22.01.2023

Mein Lotse, so nennen wir in der Firma unsere Chefs, hat mein YouTube Kanal entdeckt. Auf diesem Kanal hatte ich Gründungswünsche geäußert und schon konkrete Meilensteine und Aufgaben definiert und abgearbeitet. Da ich noch in der Probezeit war, dachte ich, dies könnte negativ auf meine Übernahme wirken.

Es kam ganz anders, nachdem ich erzählt habe, dass der Idee nicht mehr nachgehe und dass ich mich aktuell mit anderen Dingen beschäftige. Sah ich an seinem Blick eine leichte Enttäuschung, er meinte: “Schade, wir können Leute mit einem Geschäfts-Mindset gebrauchen, die nebenbei ein Geschäft aufziehen.”

Reflexion & Rückschlüsse

Durch die Gründungsidee habe ich solide kenntnisse im Bereich E-Commerce erlangt, von Marketing bis Preisgestaltung. Diese Fertigkeiten werde ich voraussichtlich auch im Angestelltendasein gut einsetzen können, wenn ich mal eine höhere Position besetzen möchte.

Rückschluss: Schau über den Tellerrand um aufzusteigen, setze dich mit der Firma auseinander, in der du arbeitest und mach nicht nur deine Aufgaben, selbst wenn du top Leistung bringen wirst, ist das kein Garant für Aufstieg.

Was ist zu tun?

Du hast 2 Optionen, zum einen könntest du ein Start Up simulieren und mit ein wenig Investment einen Prototyp entwickeln. Dadurch entwickelst du Hard Skills, also praktisches Marketing, Projektmanagement und so weiter.

Die Alternative ist, dich mit Gründer:innen zu beschäftigen und ihnen zum Beispiel einen Dienst anzubieten. Dadurch lernst du wie Entrepreneure denken und handeln, weil du regelmäßig Austausch hältst, zum anderen bietest du eine Dienstleistung an und wirst indirekt zum Entrepreneur.

Mein Schritt in die Start-Up Szene

Ich habe nachdem ich diese Gedanken gefasst habe, das InnovationPort Wismar besucht. Dort fand ein Stammtisch statt, für Entrepreneure und Spezialisten im digitalen Bereich. Dadurch konnte ich interessante Menschen kennenlernen. Ein Headhunter zum Beispiel habe ich kurzgeschlossen mit der Geschäftsführung und mit einem Vermögensberater habe zusammen ein Kaffee getrunken und wurde zu einem Start-Up Stammtisch eingeladen, den er gründen möchte.

Solche Netzwerk-Treffen gibt es gefühlt in jeder Stadt, musst dich nur ein wenig umhören.

Marc Borkowski
Autor: Marc Borkowski

Ich bin in Berlin geboren und habe mich in eine ruhigere Stadt verkrümelt, Rostock. Ich habe mehrere Jahre Erfahrung im Bereich Frontend und bin ausgebildeter Mediengestalter. Aktuell bilde ich mich Bereich Marketing weiter, Fokus: Video & Social Media.

Kontakt

E-Mail: moin@boolie.org | Über mich Seite

Instagram logoYouTube Logo
Um ein Kommentar zu verfassen, bitte einloggen.
Kommentare (0)